NEWSLETTER JUNI 2022

Heute erhalten Sie einen weiteren Newsletter des Kreiselternausschusses SÜW mit folgenden Themen:

(klicken Sie auf die Links um direkt zum entsprechenden Artikel zu springen)


Willkommensgruß von Kindern für Kinder – Rucksackaktion für ukrainische Kinder in den Kitas

Eine kleine Geste des Willkommens und des Zusammenhalts wollten Eltern und Kinder aus Neustadt den vor dem Krieg geflüchteten Kindern in den Kitas der Stadt zukommen lassen. Koordiniert durch den Stadtelternausschuss Neustadt (StEA NW) wurde daher eine besondere Hilfsaktion ins Leben gerufen.

Einen kleinen Kinderrucksack oder Turnbeutel, gefüllt mit alltäglichen Materialien, z.B.  Malbuch und Buntstiften, etwas Süßem, Spielzeug und einem selbstgemalten Bild konnten die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern zusammenstellen und dem StEA NW übergeben. Dieser verteilte die kleinen Willkommensgeschenke an die ukrainischen Kinder in den Kitas der Stadt. Die Aktion wurde ein großer Erfolg, sodass deutlich mehr der zum Teil selbstgenähten Turnbeutel und Rucksäcke, gesammelt wurden, als ukrainische Kinder in Neustadt angekommen waren. Auf Wunsch der Eltern und Kinder sollten aber alle Rucksäcke als Willkommensgeschenk bei vom Krieg betroffenen Kindern ankommen. Daher bot der StEA NW überschüssige Rucksäcke unter anderem dem Kreiselternausschuss SÜW zur Verteilung an.

Irina Ulmer hat sich dieser Aufgabe innerhalb der KEA-Vorstandschaft gerne und voller Freude angenommen, denn ihr Engagement ist bereits sehr groß bei der Unterstützung der geflüchteten Familien. Irina steht seit Beginn des Ukraine-Krieges mit den Flüchtlingen, die im Hotel Seeblick in Bad Bergzabern untergebracht sind, in Kontakt. Auch unter ihnen gibt es viele Kinder, die derzeit noch keine Kita besuchen können. Ihnen konnte mit den Rucksäcken ebenfalls eine kleine Freude bereitet werden. Nachdem  alle Kitas im Landkreis über die Aktion informiert wurden, gab es 13 direkte Rückmeldungen. Die Rucksäcke wurden dann in Dörrenbach oder Annweiler abgeholt oder die Verteilung unter Mithilfe der KEA-Vorstandskolleginnen Daniela, Heike und Sarah realisiert. Die Bereitschaft der Elternausschüsse, sowie der Kita-Teams war groß und somit konnten bisher über 70 Rücksäcke an die ukrainischen Kinder in SÜW überreicht werden. Durch die entstandene Vernetzung und das tolle Engagement aller Beteiligten konnten weitere Sachspenden organsiert und den geflüchteten Familien übergeben werden.

Wir möchten uns auch im Namen der Kitas herzlich bei den Eltern und dem Stadtelternausschuss Neustadt dafür bedanken, dass sie uns an ihrer tollen Aktion haben teilhaben lassen!

INFORMATIONSSEITEN

Zerstörung, Flucht, Tod – Millionen von Kindern müssen lernen, den Krieg zu verarbeiten. Eine Situation, die selbst für Erwachsenen eine riesige Herausforderung darstellt. Die Kinder und Jugendlichen sind daher in besonderem Maße auf Schutz und Unterstützung angewiesen. Eine möglichst rasche Aufnahme in Kitas und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe soll dazu beitragen, in der neuen und fremden Umgebung anzukommen und das Erlebte besser bewältigen zu können.

Das Land Rheinland-Pfalz hat hierzu eine eigene Internetseite zum Thema Ukraine eingerichtet, auf der Sie auch Informationen zum Bereich der Kindertagesbetreuung finden, auch in Ukrainischer Sprache. Diese Seite enthält vor allem Informationen zur Aufnahme in Kitas, aber auch zur Möglichkeit für ukrainische Menschen in rheinland-pfälzischen Kitas zu arbeiten.

https://ukraine.rlp.de/de/kita-und-schule-shkola-ta-ditjachii-sad/kita/


Sozialarbeit und Kita-KistE stellen sich vor

Wir sind die Mitarbeiterinnen der Kita-Sozialarbeit und der Kita-KistE (KitaKinder-starke-Eltern) der protestantischen Kirchengemeinden in Bad Bergzabern. Zugegeben, die Konzepte sind neu, die Begrifflichkeiten sind neu und wir sind auch neu; das sorgt ein wenig für Verwirrung. Da wir aber Ihre direkten Ansprechpartner sind, freuen wir uns über die Gelegenheit, uns und unsere Arbeit im Rahmen des KEA-Newsletters vorstellen zu können.

Sowohl die Kita-Sozialarbeit, als auch die Kita-KistE (Abkürzung für KitaKinder-starke-Eltern)sind im Zuge des Kita Zukunftsgesetzes in Rheinland-Pfalz im Juli 2021 flächendeckend entstanden und sind Teil des sogenannten Sozialraumbudgets. “Das Konzept des Sozialraumbudgets wurde in einem längeren und beteiligungsorientierten Prozess entwickelt. In den seit 2018 angelegten Strukturen der Jugend- und Familienberatungsstellen des Landkreises haben wir Kita-Sozialarbeit und Kita -KistE verankert. Dieses Modell ermöglicht, dass sozialraumorientiert in den jeweiligen Verbandsgemeinden direkte und niederschwellige sozialpädagogische Beratung für die Familien und die Kitas zur Verfügung steht. Das neuartige Modell der Kita-KistE soll die Kitas begleiten, den sozialen Ausgleich und damit die Inklusion zu fördern und zu schaffen. Ich bin sehr froh und zuversichtlich, dass wir damit mittelfristig ein gutes kooperatives Modell entwickelt haben.“, so Hannelore Schlageter, Abteilungsleiterin des Amtes für Jugend und Familie in SÜW.

Kita-Sozialarbeit

Die Erfahrungen in der Kita-Sozialarbeit sind tatsächlich nicht ganz neu, da dieses Modell schon seit längerem in Bad Bergzabern gelebt werden konnte. Flächendeckend besteht diese Möglichkeit seit Juli 2021 nun auch für alle Kitas in der Verbandsgemeinde. Hier sind Lena Kopp, Claudia Kohz und Tina Krieger als Sozialarbeiterinnen in den verschiedenen Kitas tätig. Die Ziele der Arbeit bestehen vor allem in der Erhöhung der Chancengerechtigkeit im Sozialraum. Damit ist gemeint, dass mit unserer Arbeit ein Verständnis geschaffen wird für die Bedürfnisse und Ressourcen der Kinder und der Familien vor Ort. Unsere Unterstützungsangebote richten sich schließlich nach diesem Verständnis aus, um damit ähnliche Entwicklungs- und Bildungschancen für alle zu ermöglichen. Die Mitarbeiterinnen der Kita-Sozialarbeit bieten Ihnen daher unterschiedliche Hilfen an bei der Bewältigung von Problemen im Alltag (Finanzen, Wohnen, sowie bei Themen zur Familie und dem sozialen Umfeld). Durch Beratungsgespräche zur Erziehung, oder auch bei persönlichen Krisen, durch die Unterstützung bei behördlichen Fragen und Angelegenheiten (z.B. der Beantragung von Unterhaltsvorschuss, von Bildungs- und Teilhabepaketen) oder bei Angelegenheiten mit dem Jobcenter sind wir Ihnen gerne eine Stütze auf dem Weg zur Selbsthilfe. Auch bei der Suche nach passendenden Förderangeboten, wie u.a. Ergotherapie oder Logopädie sind wir behilflich. Zur noch besseren Vernetzung innerhalb des Sozialraums kümmern wir uns gerne mit Ihnen gemeinsam um die Teilnahme an Freizeitangeboten für ihre Kinder, oder eben auch für die ganze Familie.

Dafür sind wir regelmäßig in den Kitas in Bad Bergzabern und den Verbandsgemeinden vor Ort und dort direkt Ansprechpartner für Sie als Eltern und auch für die Kita-Teams. Sie können uns bei Fragen und Problemen gerne während den Präsenzzeiten in Ihrer Kita ansprechen, ansonsten per Telefon, oder Mail. Wir vereinbaren dann mit Ihnen ganz formlos, kostenlos und ohne Antrag einen Termin.

Bei Fragen und auch Anregungen finden Sie hier unsere Telefonnummern:

Lena Kopp: 017643235000
Claudia Kohz: 015906141557
Tina Krieger: 017642048381

Da wir einen guten Austausch mit den Kitas pflegen, erhalten wir einen Einblick in den Alltag derselben und können auch von den Kita-Teams zu Lösungsprozessen beratend hinzugezogen werden. Unsere Arbeit beginnt u.a. dann, wenn die Gespräche und Beratungen über die Kita hinaus gehen und wir Sie als Familien unterstützen, oder begleiten können.

Aus Erfahrungen in der Praxis beschreibt Sabrina Müller-Molinet (Kita St. Martin, Bad Bergzabern) die Kita-Sozialarbeit als „Familien und Kita-unterstützend als Ansprechpartner vor Ort. Bei schwierigen Gesprächen mit den Eltern ist sie unterstützend dabei und gibt für die Familien und Erzieher Hilfestellungen. Sie haben immer ein offenes Ohr und die Teams sowie auch die Eltern werden immer kompetent beraten.“

Kita-KistE (Kita-Kinder-starke-Eltern)

Die Kita-KistE ist eine Innovation mit dem Konzept zur Stärkung von Kita-Kindern und ihren Eltern und findet stets eng vernetzt mit der Kita-Sozialarbeit statt. Sabrina Müller-Molinet (Kita St.Martin, Bad Bergzabern) fasst diese Arbeit treffend zusammen, es ist „eine vielfältige Angebotserweiterung für die Kinder und unterstützend für die Einrichtung. Für die Kita ist es eine erweiterte Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Fachleuten auszutauschen und in die Einrichtung zu holen. Dadurch entstehen viele neue Ideen, die in Zusammenarbeit mit der Kita Kiste umgesetzt werden können.“

Unser Team der Kita-KistE folgt diesem Auftrag in den zehn identifizierten Kitas in Bad Bergzabern und der Verbandsgemeinde und setzt sich derzeit aus fünf Mitarbeiterinnen zusammen:

Sandra Schumacher: Leitung Kita-KistE, Erzieherin, Fachkraft für Inklusionspädagogik, Kleinstkindpädagogik, Sprachförderung und elementare Musikpädagogik
Faiza Janbin: arabisch sprechende pädagogische Fachkraft
Noemie Kison: Erzieherin, Motopädin
Claudia Schatz: Ergotherapeutin
Gabi Hauck: Erzieherin, Zusatzausbildung in Marte Meo

Das Team wird noch weiter ergänzt werden durch eine derzeit noch ausstehende weitere Stelle mit 30 Stunden pro Monat

Es geht darum, in enger Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team den Erzieher/innen Hilfestellung zu geben auf dem Weg Herausforderungen produktiv zu meistern. Diese Unterstützung kann sich im gemeinsamen Gespräch mit dem Kita-Team, der Kita-Sozialarbeit und der Kita-KistE an folgenden beispielhaften Fragen orientieren:
– Welche Situationen werden als belastend empfunden?
– Wo, oder wie soll eine Veränderung erfolgen, um Entlastung zu schaffen?
– Was können wir dafür tun?

Die Arbeit findet immer in Zusammenarbeit und enger Absprache mit der beteiligten Kita, den Kita-Sozialarbeiterinnen und den Mitarbeiterinnen der Kita-KistE statt. Gemeinsam werden Methoden entwickelt und Ideen geschaffen. Bei Bedarf werden von den jeweiligen Kita-KistE-Mitarbeiterinnen auch Fortbildungen angeboten. Die Arbeit der Kita-KistE soll insgesamt nachhaltig, aber auch präventiv mit einem Blick auf das Ganze sein. Aus diesem Grund werden die einzelnen Beteiligten an den jeweiligen Situationen im System betrachtet und nicht einzeln. Nur selten wird Einzelförderung stattfinden, es sei denn, es dient dem Prozess.

Während des gesamten Prozesses geht es darum dem Team der jeweiligen Kita eine Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Die Mitarbeiterinnen der Kita-KistE bieten mit ihrem unterschiedlichen Fachwissen gezielte Angebote für Kinder an, um damit Impulse für die Erzieherinnen zu setzen. Die Arbeit soll alltagsintegriert stattfinden und nicht als separate Projekte. Dabei werden die Räumlichkeiten und Materialien vor Ort genutzt und gemeinsam Ideen zur Veränderung/Erweiterung entwickelt. So beschreibt das Team der Kita Oberotterbach die bisherige Zusammenarbeit u.a. so, dass sie „damit verschiedene Experten an die Seite gestellt bekommen, mit Hilfe derer Ressourcen im Team aktiviert werden, als Unterstützung für die Erzieher/innen, Eltern und Kinder.“

Das Team der Kita-KistE stellt sich individuell auf die unterschiedlichen Situationen in den Kitas ein. Das heißt, in der Praxis wird nicht nach festen Zeiten gearbeitet, sondern sehr flexibel. So kann es sein, dass eine Unterstützung manchmal 3-4 Wochen täglich in einer Kita stattfindet, in einer anderen Kita jedoch nur einmal pro Woche. Die Einsätze der Kita-KistE sind sehr individuell und flexibel.

Der Anschaulichkeit halber stellen wir Ihnen folgend einen beispielhaften Prozessablauf der Arbeit der Kita-KistE aus der Praxis vor:

Die Leitung der Kita kam mit einer Fragestellung auf die Kita Sozialarbeiterin zu. Diese hat sich in ihrem Team besprochen, welche Mitarbeiterin der Kita-KistE für diese Fragestellung sinnvoll einzusetzen ist. Daraufhin wurde der Kontakt zu Kita mit dem Vorschlag aufgenommen und die Beobachtungen der Kita-KistE Mitarbeiterin konnten beginnen. Während den Beobachtungen waren stets alle am Prozess beteiligten Mitarbeiter/innen im gemeinsamen Austausch.

Die Arbeit der Kita-KistE-Mitarbeiterin wurde im gesamten Kita-Team für alle transparent gemacht und gemeinsam mit der Kita-Sozialarbeiterin nach Lösungen mit den Möglichkeiten vor Ort gesucht. Beispielsweise konnte in einer Kita ein eigenes Projekt von einem Mitarbeiter im Rahmen des Kita-Alltags gestartet werden. Dieses Projekt wurde, bzw wird derzeit von der Kita-KistE-Mitarbeiterin vor Ort noch so lange unterstützt, bis es auf eigenen Füßen steht.

Diese Vorgehensweise führt zu gut gelingenden Prozessen der Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team, wie Mara Weißgerber (Lt. Kita Vorderweidenthal) durch ihre Erfahrungen verdeutlicht: „Wir haben die Kita-Kiste in Vorderweidenthal als absolute Bereicherung erlebt.“

Dieser Beitrag wurde verfasst von Claudia Kohz

Wer Interesse an weiteren Informationen oder Kontakten zur Sozialarbeit oder der Kita-KistE hat, darf sich gerne direkt bei den oben genannten Ansprechpartnern melden. Gerne vermittelt auch der KEA den Kontakt, für Eltern als auch Kita-Teams.


Online-Veranstaltung: „Bedarfsgerechter Kita-Platz – Worauf Eltern achten sollten“

Im Rahmen der Bedarfsplanung für das Kita-Jahr 2022/23 führte der Kreiselternausschuss SÜW eine Umfrage bei allen Eltern im Kreis durch. Ziel der Umfrage war, ein Stimmungsbild der Elternschaft zu erhalten, inwieweit sie mit dem Prozess der Bedarfsmeldung und Bedarfsplanung vertraut und wie ihre Erfahrungen dabei waren.

Eine historisch hohe Beteiligung der Eltern zeigt, dass großes Interesse bei den Eltern besteht. Aber auch, dass nur durch Aufklärung und Mitwirkung der Eltern eine bedarfsgerechte Betreuungssituation entstehen kann.

Im Rahmen der Online-Veranstaltung werden die Umfrageergebnisse vorgestellt. Die Referentin Karin Graeff (Vorsitzende des Landeselternausschusses) erläutert die wichtigsten Faktoren der Bedarfsmeldung und -planung.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 21.6. ab 20:00 Uhr statt.


Bei Fragen und Anregungen können Sie uns jeder Zeit unter post@keasuew.de kontaktieren. Wir möchten Sie ebenso bitten, diese Mail an interessierte Eltern oder sonstige Kita-Akteure weiterzuleiten.

Ihr / Euer Team vom KEA SÜW

SONDERNEWSLETTER TAG DER KINDERBETREUUNG 2022


Peter Gärtner- Ein Name, der den wenigsten Eltern und Kita-Fachkräften etwas sagen wird. Dennoch spielte eine der Ideen des Ingenieurs in den vergangenen Tagen eine nicht unbedeutende Rolle in den Kitas Deutschlands. Gärtner ist Vater zweier Kinder, seine Frau in der Tagesbetreuung tätig. Schon 2012 stellte er fest, dass der Arbeit der Tageseltern und Kita-Fachkräften zu wenig Wertschätzung entgegengebracht wird – und initiierte daraufhin den Tag der Kinderbetreuung. Mit diesem Aktionstag sollte dieser Umstand stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.  

Ganz im Sinne des Gründungsgedankens beteiligt sich auch der Kreiselternausschuss Südliche Weinstraße (KEA SÜW) seit 2017 an dieser Aktion. Den allermeisten Eltern ist bewusst, dass die Teams in den Kitas sowie die Tageseltern tagtäglich ihren Beitrag dazu leisten, dass die moderne Familie überhaupt erst möglich ist. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat für viele einen hohen Stellenwert, aber ohne eine vielfältige und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung ließe sich das nicht realisieren. Kindertagesstätten transformierten sich in den vergangenen Jahren von Betreuungseinrichtungen zu Bildungsstätten. Immer mehr wird den Teams in den Kitas abverlangt: liebevoll betreuen, fördern und fordern, Streit schlichten, Orientierung bieten, zuhören und erzählen, in der Entwicklung begleiten, ermutigen und stärken, Vorbild sein, unterstützen, Neugier wecken, Kreativität fördern, spielen, tanzen, singen, lachen – und einige dieser Tätigkeiten sogar bei Kindern und Eltern. Insbesondere die letzten beiden Jahre waren eine besondere Herausforderung. Die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verlangten allen Beteiligten des Kita-Umfelds unendlich viel ab. Auch das Inkrafttreten des 2019 verabschiedeten Kita-Gesetzes brachte viele Veränderungen in die Einrichtungen. Längst sind nicht alle Hürden überwunden und es wird sicher auch noch ein gutes Stück dauern, bis sich das umgestaltete System eingespielt hat.

Im Alltag vergisst man leider oft, die täglichen Besonderheiten wert zu schätzen. Man nimmt vieles als selbstverständlich wahr, was eigentlich einen regelmäßigen Dank verdient hätte. Auch wenn der alljährliche Aktionstag kein vollwertiger Ausgleich dafür ist, möchten wir ihn dennoch nutzen, um den Betreuern und Betreuerinnen unserer Kinder eines zu sagen: DANKE!

Als kleines Zeichen dieser Dankbarkeit organisierte der Kreiselternausschuss Südliche Weinstraße auch in diesem Jahr wieder für alle 75 Kitas im Landkreis ein Präsente-Paket für die Kita-Teams. Zucker und Koffein, dachte sich die Vorstandschaft des KEA, könne den Arbeitsalltag inmitten von 25 tobenden Kindern etwas erträglicher machen und stattete die Präsente mit Schaumküssen und Kaffee aus. Die Pakete konnten wie im letzten Jahr von den Elternausschüssen am Samstag vor dem Tag der Kinderbetreuung in Rohrbach abgeholt werden. Wem dies nicht möglich war, konnte die Präsente-Übergabe individuell vereinbaren, einige Kitas wurden auch direkt von Mitgliedern des KEA-Vorstandes überrascht.

Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte:

Für die Unterstützung und Ermöglichung dieser Aktion möchten wir uns bei folgenden Spendern bedanken:

Sparkasse Südpfalz, VR Bank Südpfalz, Fa. Theo Klein GmbH Ramberg,  Fa. Eugen Trauth & Söhne Herxheim, KFE – Die Kaffeerösterei Landau, Josef Klein Besen- und Bürstenfabrik Ramberg, Wunschträume Landau, Buchhandlung Pyra Annweiler, Südpfalztherme Bad Bergzabern, Spiel & Spaß Bad Bergzabern, Landeselternausschuss Rheinland-Pfalz

NEWSLETTER FEBRUAR 2022

Hier können Sie sich den NEWSLETTER auch als PDF downloaden

Liebe Elternausschuss-Mitglieder und KEA-Delegierte,
liebe Eltern und Sorgeberechtigte,
liebe Erzieherinnen und Erzieher,  


in unserem heutigen Newsletter möchten wir über einige Themen informieren, die sich rund um die Zusammenarbeit der Kita-Akteure und der Elternmitwirkung drehen.

Folgende Themen stehen im Fokus:

  • Vorstellung des neuen KEA-Vorstandes für die Amtszeit 2021-2023
  • Vernetzung mit den Elternausschüssen im Landkreis  
  • Arbeitsgruppen und Projekte des KEA
  • Online-Veranstaltung zum Thema “Kita-Beirat”

Vorstellung des neuen KEA-Vorstandes

Die erste Wahl des KEA-Vorstandes nach neuem Kita Gesetz fand Mitte Dezember in Bad Bergzabern statt. Anfang Januar folgte die konstituierende Sitzung des KEA-Vorstandes 2021-2023, in der die Funktionsämter und Rollen wie folgt besetzt wurden:  

  • Natalie Kern aus Rohrbach, Vorsitzende & LEA-Delegierte
  • Christian Strecker aus Oberotterbach, stellv. Vorsitzender & LEA-Delegierter
  • Janine Büchner aus Burrweiler, Mitglied im Jugendhilfeausschuss
  • Irina Ulmer aus Dörrenbach, stellv. Mitglied im Jugendhilfeausschuss & stellv. LEA-Delegierte
  • Nicole Schäfer aus Eußerthal, stellv. LEA-Delegierte
  • Daniela Jordan aus Annweiler
  • Sebastian Christill aus Maikammer
  • Sarah Lehnert aus Insheim
  • Jaqueline Gabriel aus Ramberg
  • Susanne Hubral aus Bad Bergzabern
  • Stefanie Klein aus Göcklingen
  • Heike Reinicke aus Schweighofen  

Einen kleinen Nachbericht zur Wahl & der konstituierenden Sitzung finden Sie / findet Ihr hier:  

Vernetzung mit den Elternausschüssen im Landkreis

Wir teilen uns auf – um noch näher zusammen zu rücken!

Um uns als Vertretungsgremium mit den Elternausschüssen des Landkreises in Zukunft noch besser vernetzen zu können, möchten wir Ihnen/euch ab sofort mit festen Ansprechpartnern zur Seite stehen. Auch wenn der KEA ein überörtliches Gremium ist, sind wir dennoch alle auch Eltern aus Ihrer/eurer Mitte. Wir haben uns dafür entschieden, die 74 Kitas entsprechend der Zugehörigkeit zur jeweiligen Verbandsgemeinde aufzuteilen und folgende Kontaktpersonen definiert:

Was tun wir?

Wir vertreten alle Eltern und Sorgeberechtigten aus dem Landkreis SÜW, die Kinder in Kindertagesstätten / Tageseinrichtungen oder o.ä. haben, gemäß § 12 KiTa-Gesetz.

Unsere Arbeit…

Als gewählte, überörtliche Elternvertreter kümmern wir uns um die Belange und Anliegen der Familien mit Kindern im kindertagesfähigen Alter (< 14 Jahre).

  • Wir sind Ansprechpartner und Interessensvertreter für die Eltern, Sorgeberechtigte und örtliche Elternausschüsse der 74 Kitas im Kreis Südliche Weinstraße bei Fragen, Problemen, Anregungen
  • Wir dienen als Vermittler und Schnittstelle zwischen allen Kita-Akteuren: Jugendämter, Kitas, Träger (Organisationen), Eltern, Elternausschüsse, Kommunalpolitik, etc.
  • Wir möchten euch gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen und ein konstruktiver Austausch ist uns sehr wichtig. Wir wollen wissen, wo bei euch der Schuh drückt, um gemeinsam auf überörtlicher Ebene Lösungen für überörtliche Probleme zu finden.

Natürlich soll es hierbei nicht nur um Probleme oder unangenehme Themen gehen. Gerne profitieren wir auch von Ihren / euren positiven Erfahrungen und geben diese weiter. Wir beraten auch bei Angelegenheiten, die den sorgenfreien Kita-Alltag betreffen und freuen uns über jeden Kontakt zu Ihnen / euch. Sollten Sie / solltet ihr jemanden aus dem KEA persönlich kennen, der nicht der Ansprechpartner der entsprechenden Verbandsgemeinde ist, können Sie sich / könnt ihr euch selbstverständlich auch an diesen wenden.

So können wir die Interessen der Eltern im Landkreis vertreten:

Uns sind kurze und unkomplizierte Kommunikationswege zu den Eltern im Landkreis SÜW wichtig, um zu wissen, was diese bewegt. Auch würden wir gerne mehr aus den KiTas in unseren Newslettern berichten und somit andere zu neuen Ideen anstoßen. Wir laden Sie/euch in unsere Chat-Gruppe im „Signal“ Messenger ein. In dieser Diskussionsgruppe können sich alle Eltern und Elternvertreter, Kita-Leitungen und -Mitarbeiter sowie alle anderen am Kita-Geschehen des Kreises Interessierte anmelden und Fragen zu aktuellen Themen stellen oder einfach zu diesen mitdiskutieren

Wir wollen damit ein Forum für die Anliegen und Bedürfnisse der Eltern bieten.

Unsere Arbeit kann natürlich nur so gut sein, wie Sie / Ihr sie mitgestaltet. Über Wünsche, Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind wir daher sehr dankbar.

Online-Präsenz des KEA SÜW

Wir sind auf Facebook vertreten und betreiben eine eigene Homepage

Arbeitsgruppen & Projekte des KEA SÜW

Es besteht die Möglichkeit, bei Projekten mitzuarbeiten. So ist es möglich, einzelne Themen mitzugestalten, mit uns ins Gespräch zu kommen oder einen Einblick in unsere Arbeit zu erhalten. Sobald Ideen in die Phase der Umsetzung gelangen, informieren wir nochmals gesondert dazu.

Auch für weitere Vorschläge zu Projekt-Themen sind wir offen. Diese sollten allerdings einen Bezug zu den Aufgaben des KEA haben.

Online-Veranstaltung zum Thema „Kita-Beirat“

Gemeinsam mit den KEA´s Germersheim, Bad Dürkheim, Mainz-Bingen und Mayen-Koblenz planen wir aktuell eine kreisübergreifende Infoveranstaltung zum Thema “Kita-Beirat”. Viele Rückmeldungen aus den Elternausschüssen haben gezeigt, dass hier noch großer Informationsbedarf besteht.

Die Veranstaltung ist aktuell noch in Vorbereitung. Sobald der Termin feststeht, informieren wir noch einmal gesondert über die Details

Schicken Sie / schickt uns gerne Fragen und Anregungen zum Thema zu!


„Von den Kindern und mit den Kindern können wir lernen, offen zu bleiben für das Neue, für die Zukunft!“


Vielen Dank für das Lesen unseres Newsletters! Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen einfach auf uns zukommen!

Ihr / Euer Team vom KEA SÜW