NEUE AMTLICHE INFORMATIONEN ZUM NEUEN KITAGESETZ ALS VIDEO

Kita-Zukunftsgesetz

Bei der Umsetzung des neuen Kitagesetzes, das am 1. Juli 2021 vollständig in Kraft tritt, gibt es immer wieder Missverständnisse und falsche Auslegungen in der Praxis. Deswegen haben die zuständigen Referentinnen aus dem Bildungsministerium, Julia Burkhard und Xenia Roth, in einer offenen Sprechstunde Fragen aus der Fachpraxis beantwortet.

Die Erläuterungen sind in Informationsvideos dokumentiert, die ab sofort auf dem Kita-Server abrufbar sind:

https://kita.rlp.de/de/themen/kita-gesetz/erlaeuternde-kurzvideos-zum-kitag/

Themen sind:

  • Das Sozialrechtliche Dreieck
  • Die Bedarfsplanung
  • Das Sozialraumbudget
  • Inklusion
  • Personalbemessung und Personalberechnung
  • Die Personalisierung der Kinder im Altern von zwei Jahren
  • Leitungsdeputate
  • Mittagszeit als Teil des Rechtsanspruches
  • Der Kita-Beirat
  • Fachkräftevereinbarung, Fortbildung und Fachberatung
  • Evaluation
  • Die Betriebserlaubnis (BE) einer Kita

Mit diesen Videos können sich jetzt auch wir Elternvertreterinnen und Elternvertreter noch besser fit machen für die Diskussionen bei der Umsetzung in die Praxis.

NACHBERICHT ZUM INFOABEND AM 28.01.2021

Pressemitteilungen

Zur Online-Info-Veranstaltung zum Thema “Kinderbetreuung in Kitas zur Corona-Zeit” am 28.01.2021 hatten sich über 300 Interessierte angemeldet, darunter auch einige bekannte Politiker der Region. Die Veranstaltung war von 20 bis 22 Uhr konstant von über 200 Personen besucht. Ausgerichtet wurde der Abend vom Kreiselternausschuss (KEA) SÜW sowie drei Elternvertretern aus den Nachbarkreisen Bad Dürkheim und Germersheim.

Folgende Themen standen auf der Agenda:

Französische Sprachförderung: Die Elterninitiative „Lerne die Sprache des Nachbarn“ aus Dörrenbach und Oberotterbach stellte ihr Anliegen „Kein au revoir für unsere französischen Sprachförderkräfte“  vor und bekam Zuspruch aus der grenznahen Elternschaft. Auf eine geplante Veranstaltung am 25.02. wird hingewiesen (mail@initiative-lsn.de).

Betreuung in Kitas zu Corona-Zeiten: Hier gab es Erklärungen zu folgenden Punkten: Was bedeutet Regelbetrieb bei dringendem Bedarf? Wie gehe ich mit Krankheitssymptomen um? Wann ist ein Covid-19-Test angeraten und wer entscheidet das? Wie funktioniert die Erweiterung des Kinderkrankengeldes, welches nun auch für gesunde Kinder, z.B. bei Einschränkung der Kita-Betreuung, für bis zu 20 Tage je Elternteil oder 40 Tage bei Alleinerziehenden gilt?

Elternmitwirkung: Es wurden entsprechende Elemente des neuen Kitagesetzes vorgestellt, z.B. der neue Kita-Beirat sowie das förmliche Beschwerdeverfahren. Die Relevanz, Aufgaben und Möglichkeiten von Kreiselternausschüssen wurden erörtert. So setzen sich die überörtlichen Elternvertretungen aktuell für das Aussetzen von Kita-Beiträgen und gegen den Wegfall von Ganztagsplätzen in den Kitas ein.

Fehlende Kreiselternausschüsse: Thematisiert wurden auch die fehlenden KEAs in den Nachbarkreisen DÜW und GER. Zumindest für DÜW sind nun Neuwahlen angekündigt, es gibt auch schon zahlreiche Interessenten für eine Mitarbeit. Es zeigt sich: In der Corona-Zeit und dem Übergang zum neuen Kita-Gesetz sind aktive Kreiselternausschüsse wichtiger denn je!

Rückblick Veranstaltung zum neuen Kita-Gesetz

Pressemitteilungen

Am 27.08.2019 veranstaltete der Kreiselternausschuss Südliche Weinstraße (KEA SÜW) in Hochstadt einen Informations- und Diskussionsabend zum neuen Kita-Zukunftsgesetz, das der Landtag Rheinland-Pfalz in der Woche davor verabschiedet hatte. Als Referenten und Teilnehmer standen Veronika Snider-Wenz (Landeselternausschuss), Xenia Roth (Referatsleiterin im Bildungsministerium), Landrat Dietmar Seefeldt sowie Georg Kern (Erster Kreisbeigeordneter) zur Verfügung, welche das neue Kita-Gesetz aus unterschiedlichen Blickwinkeln erläuterten. Als Moderator fungierte der Hochstadter Ortsbürgermeister Timo Reuther, der punktuell auch die Träger-Sicht mit einbrachte. Von Frau Roth und Frau Snider-Wenz wurden die Vorteile des neuen Gesetzes hervorgehoben, wie eine durchgehende siebenstündige Betreuung für alle Kinder, gestärkte Elternrechte sowie eine ausgebaute Gebührenfreiheit. Dagegen wurde durch Landrat Dietmar Seefeldt, aber auch durch die anwesenden Erzieherinnen und Kitaleitungen eindringlich auf die nach ihrer Ansicht schon heute angespannte Lage im Kita-Bereich hingewiesen, die sich durch das neue Gesetz noch mehr verschlechtern würde. Schließlich wurde aus den Reihen der Kommunalpolitik kritisiert, dass die erwarteten Mehrkosten zu einem Gutteil durch die ohnehin schon klammen Träger und Gemeinden finanziert werden müssten.

Der Kreiselternausschuss möchte sich abschließend bei allen Beteiligten, Besuchern, Helfern und Unterstützern bedanken. Ausdrücklich genannt seien – neben den oben erwähnten Persönlichkeiten – die Pressestelle des Kreises SÜW sowie aus Hochstadt: Die Freiwillige Feuerwehr, der Bauhof, der EDEKA aktiv markt Herda, Frau Jasmin Hammelmann (Kita-Leitung), Frau Uschi Heupel (1. Ortsbeigeordnete) und Frau Anja Modery (Kita-Förderverein).
Vorankündigung: Im November wird der Kreiselternausschuss SÜW in Zusammenarbeit mit dem Landeselternausschuss eine Veranstaltung zu den Aufgaben, Rechten und Pflichten von Elternausschüssen und Eltern ausrichten. Auch hier werden die Änderungen durch das neue Kita-Zukunftsgesetz diskutiert. Interessente können sich ab sofort per E-Mail unter keasuew@t-online.de beim Kreiselternausschuss melden.