UMFRAGE ZUR KITA-SITUATION NACH DEM 01. JULI 2021

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Am 1. Juli 2021 ist das KiTa-Zukunftsgesetz in Rheinland-Pfalz (KitaG) vollständig in Kraft getreten. Neben positiven Aspekten, wie der durchgängigen Betreuung von sieben Stunden mit Mittagessen, bringt es auch Herausforderungen und Fragen vor Ort mit sich.

Um ein breites Meinungsbild zu erhalten, ruft der Kreiselternausschuss Südliche Weinstraße (KEA SÜW) – gemeinsam mit den Kreiselternausschüssen (KEAs) Bad Dürkheim (DÜW), Germersheim (GER) und Rhein-Hunsrück-Kreis (RHK) – zur Teilnahme an einer kreisübergreifenden Umfrage auf (schließt auch die Stadt Landau und die Landkreise Südwestpfalz und Kaiserslautern mit ein).

Ziel der Befragung ist es, anhand der Ergebnisse, Vor- und Nachteile der Änderungen durch das neue Gesetz aus Sicht von Eltern und sonstiger Kita-Akteure zu ermitteln. In einer kreisübergreifenden Online-Veranstaltung am 09. September 2021, 20:00 Uhr, werden die Ergebnisse dann unter dem Titel “7 Stunden in 7 Jahren ? KiTa-Zukunftsgesetz und was jetzt?” vorgestellt und gemeinsam besprochen (Anmeldung bereits möglich unter https://keasuew.de/veranstaltungen).

Der KEA SÜW möchte Eltern, Elternvertreterinnen, Kita-Leitungen, Erzieherinnen sowie Trägervertreter*innen bitten, 10 Minuten ihrer Zeit zu investieren und an der Befragung unter https://keasuew.de/umfrage teilzunehmen.

Lokale Probleme sollen definiert und diskutiert werden, damit ein bestmögliches Ergebnis ohne Überforderung aller Beteiligten erzielt wird. Hierbei spielt die Elternmitwirkung bei der Umsetzung des KitaG eine elementare Rolle.

Gerne steht der KEA SÜW für Rückfragen unter post@keasuew.de zur Verfügung.

Tag der Kinderbetreuung im Landkreis Südliche Weinstraße

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Übergabe von Dankeschön-Paketen an alle Kitas und Online-Aktionen

Am 10. Mai fanden trotz der Corona-Pandemie bundesweit viele Aktionen statt, um Kita-Fachkräften und Kindertagespflegepersonen für ihre Arbeit zu danken. Bundesweit sorgen über 700.000 Kita-Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen jeden Tag dafür, dass Kinder bestmöglich gefördert werden und ihre Eltern Beruf und Familie besser miteinander vereinen können.

Der Tag der Kinderbetreuung soll dazu beitragen, der außerfamiliären Kinderbetreuung in Deutschland den Stellenwert zu verleihen, der ihr zusteht. Der Aktionstag wurde 2012 ins Leben gerufen und findet seitdem jährlich am Montag nach Muttertag statt.

Seit 2017 wird der Tag der Kinderbetreuung von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung
koordiniert. Weitere Informationen gibt es unter www.tag-der-kinderbetreuung.de. Auch der Kreiselternausschuss Südliche Weinstraße (KEA SÜW) hat diesen Tag zum Anlass genommen, um allen Kinderbetreuerinnen, Erzieherinnen und Kindertagespflegepersonen zu danken.

Die äußeren Umstände waren und sind außergewöhnlich. Fast täglich gibt es derzeit neue
Regelungen, Einschränkungen und Maßnahmen mit denen es gilt, zurecht zu kommen. Jeder ist in irgendeiner Form von diesen Veränderungen betroffen. Für Familien sind die Fachkräfte eine große Hilfe und Stütze. Gerade in dieser Zeit mehr denn je.

Der Kreiselternausschuss bedankt sich von Herzen dafür, dass sie für die Kinder da sind und ihnen ein Stück ihres Alltages bewahren. Dies ist eine große Aufgabe, die auch für die Betreuerinnen mit einigen Herausforderungen verknüpft ist. Sie sind Vertrauenspersonen, Spielkameraden, Tröster und Vorbilder zugleich – eine Mammutaufgabe, die sie täglich mit so viel Herzblut und Leidenschaft bewältigen!

Der Kreiselternausschuss SÜW hat zu dem besonderen Tag kleine Überraschungspakete für die Erzieherinnen aller 74 Kitas im Landkreis vorbereitet. Diese konnten im Vorfeld zum Tag der Kinderbetreuung an einem eigens dafür eingerichteten „Drive-thru“ von den
Elternausschüssen der jeweiligen Kitas kontaktlos abgeholt werden. Somit konnte die
Übergabe der Päckchen am Tag direkt in den Kitas stattfinden. Ergänzt wurde die Aktion durch digitale Danke-Aktionen über die eigene Homepage www.keasuew.de und die Facebook-Seite facebook.de/keasuew.

Der KEA SÜW hofft, allen Kinderbetreuer*innen mit diesem Dankeschön eine kleine Freude
bereiten zu können und bedankt sich für die Unterstützung durch:

  • Landeselternausschuss Rheinland-Pfalz
  • VR Bank Südpfalz eG Landau
  • Verbandsgemeinde Herxheim
  • Fa. Theo Klein GmbH Ramberg
  • Fa. Eugen Trauth & Söhne Herxheim

Mit einer Bildernachlese wird die Aktion auf der Homepage www.keasuew.de im Nachgang dokumentiert.

Rückblick kreisübergreifender Infoabend für Kita-Eltern in Südwestpfalz und SÜW

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Beim kreisübergreifenden Online-Info-Abend zum Thema “Kinderbetreuung in Kindertagesstätten zur Corona-Zeit – zwischen Regel- und Notbetrieb” am 06.05.2021 waren über 70 Interessierte konstant von 20:00 bis 21:30 Uhr eingewählt, etwa die Hälfte davon kamen aus dem Kreis Südwestpfalz. Ausgerichtet wurde der Abend vom Kreiselternausschuss (KEA) SÜW (Dietmar Ullrich, Natalie Kern) sowie der Elterninitiative „Lerne die Sprache des Nachbarn“ (LSN) aus Dörrenbach (Irina Ulmer) und Oberotterbach (Anja Scheick, Christian Strecker). Gastredner waren Gordon Amuser aus Bad Dürkheim und Katharina Müller aus Rodalben.

Folgende Themen standen auf der Agenda:

Betreuung in Kitas zu Corona-Zeiten

Die aktuell geltenden Regelungen wurden aus Elternsicht erläutert. Es wurden u.a. die Begrifflichkeiten „Regelbetrieb unter Corona-Bedingungen“ und „Regelbetrieb bei dringendem Bedarf“ sowie die Rahmenbedingungen für die Notbetreuung laut Infektionsschutzgesetz erklärt.

Elternmitwirkung gemäß dem neuen KiTa-Gesetz

Die Elternversammlung und der Elternausschuss sowie der neue Kita-Beirat wurden als Organe der Elternmitwirkung vorgestellt. Neben dem Anhörungs- und Informationsrecht stärkt ab dem 01.07.2021 das förmliche Beschwerdeverfahren die Elternmitwirkungsrechte deutlich.

Kreiselternausschüsse

Die Relevanz, Aufgaben und Möglichkeiten von Kreiselternausschüssen (KEAs) wurden erörtert. Thematisiert wurde auch der fehlende KEA im Landkreis Südwestpfalz. Interessierte an der Neugründung des KEAs Südwestpfalz melden sich bitte unter: keasuew@t-online.de.

Französische Sprachförderung

Die Elterninitiative „Lerne die Sprache des Nachbarn“ (LSN) aus Dörrenbach und Oberotterbach stellte ihr Anliegen für den Erhalt der Französisch-Spracharbeit in den grenznahen KiTas vor. Landkreise und Jugendämter versuchen zwar eine Lösung zu finden, aber am nachhaltigsten wäre es, wenn das Landesprogramm „Lerne die Sprache des Nachbarn“ erhalten bleiben würde.

Fehlende Hortplätze

Das Problem der fehlenden Horte und Hortplätze wurde am Beispiel Rodalben erläutert, besteht aber vielerorts in den Landkreisen Südwestpfalz und Südliche Weinstraße. Da Ganztagsschulen kein adäquater Ersatz sind, muss für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch viel getan werden.