Informationspapier zur Aufsichtspflicht gibt Praxishinweise für Träger, Leitungen und Fachkräfte

Dür­fen Kin­der allei­ne auf dem Außen­ge­län­de spie­len? Darf eine Ver­tre­tungs­kraft eine Grup­pe beauf­sich­ti­gen? Und muss wäh­rend der Mit­tags­ru­he stets eine Per­son im Raum bei den Kin­dern sein? Die­se und vie­le wei­te­re Fra­gen stel­len sich Trä­gern, Lei­tungs- und Fach­kräf­ten im Kita-All­tag. Das Infor­ma­ti­ons­pa­pier „Auf­sicht in Kitas: Päd­ago­gi­scher Auf­trag und Auf­sichts­pflicht – ein Kon­flikt?“ nimmt die­se Situa­tio­nen in den Blick und unter­stützt so die Beteiligten.

„Unser Papier soll in der Pra­xis eine bes­se­re Ori­en­tie­rung und Sicher­heit schaf­fen, denn die brau­chen die Kita­teams für eine gute Arbeit im All­tag“, so Bil­dungs­mi­nis­te­rin Dr. Ste­fa­nie Hubig. Das Papier wur­de gemein­sam mit der Unfall­kas­se Rhein­land-Pfalz und dem Lan­des­amt für Sozia­les, Jugend und Ver­sor­gung erstellt. Es behan­delt grund­sätz­li­che Fra­gen zum Per­so­nal­ein­satz, zur Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung und zu haf­tungs­recht­li­chen Kon­se­quen­zen. Gera­de in Zei­ten, in denen es zuneh­mend schwie­ri­ger wer­de, gut aus­ge­bil­de­te Fach­kräf­te in aus­rei­chen­der Zahl zu fin­den, tau­chen die­se Fra­gen häu­fi­ger auf. „Dort, wo die Fach­kräf­te nicht zur Ver­fü­gung ste­hen, ist es für uns zen­tral, mit Ver­tre­tungs­kräf­ten zu arbei­ten. Sie kön­nen dabei hel­fen, das Bildungs‑, Erzie­hungs- und Betreu­ungs­an­ge­bot zu sichern und das päd­ago­gi­sche Fach­per­so­nal zu ent­las­ten. Weil wir wis­sen, dass dies nicht ein­fach ist, unter­stüt­zen wir unse­re Kita-Land­schaft best­mög­lich. Ein Bau­stein hier­für ist auch das Papier“, sag­te die Ministerin. 

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