NEUE VORSITZENDE DES KEA-VORSTANDES

Die bis­he­ri­ge Vor­sit­zen­de des Kreis­eltern­aus­schus­ses, Nata­lie Kern, hat sich dazu ent­schlos­sen, zum 1. Juni 2022 ihr Funk­ti­ons­amt als 1. Vor­sit­zen­de nie­der­zu­le­gen. Der Vor­stand­schaft bleibt sie jedoch wei­ter­hin als Bei­sit­ze­rin erhalten.

Wir möch­ten Euch daher heu­te über die Ver­än­de­rung inner­halb der Vor­stand­schaft des Kreis­eltern­aus­schus­ses informieren:

Im Wahl­ver­fah­ren wur­den die bei­den Pos­ten des 1. Vor­sit­zen­den und des Stell­ver­tre­ters wie folgt neu besetzt: 

Vor­sit­zen­der: Chris­ti­an Stre­cker, Oberotterbach 

Stell­ver­tre­te­rin: Nico­le Schä­fer, Eußerthal

Der gesam­te Vor­stand bedankt sich bei Nata­lie für Ihr Enga­ge­ment als Spre­che­rin bzw. Vor­sit­zen­de des KEA SÜW. Nata­lie hat sich in den letz­ten Jah­ren ins­be­son­de­re auch um den Tag der Kin­der­be­treu­ung ver­dient gemacht. Wir sind froh, auch wei­ter­hin von ihrer Erfah­rung in der Eltern­mit­wir­kung pro­fi­tie­ren zu können.

LANDESELTERNAUSSCHUSS WÄHLT NEUEN VORSTAND

Am ver­gan­ge­nen Frei­tag wur­de der Vor­stand des Lan­des­el­tern­aus­schus­ses (LEA) RLP gewählt.

Vor­sit­zen­de und damit Nach­fol­ge­rin des lang­jäh­ri­gen Vor­sit­zen­den­den Andre­as Win­hel­ler wur­de Karin Graff aus dem Rhein-Huns­rück-Kreis. Als ihr Stell­ver­tre­ter wur­de Ben­ja­min Stih­ler aus Neu­stadt an der Wein­stra­ße gewählt.

Wir gra­tu­lie­ren dem gesam­ten Vor­stand zur Wahl und freu­en uns auf eine wei­ter­hin gute Zusammenarbeit!I

Ins­be­son­de­re freu­en wir uns, dass mit Gor­don Amu­ser vom KEA DÜW und Julia Stock vom KEA Ger­mers­heim zwei unse­rer engs­ten Koope­ra­ti­ons­part­ner im LEA ver­tre­ten sein wer­den. Wir möch­ten uns bei dem bis­he­ri­gen LEA Vor­stand, beson­ders bei Andre­as Win­hel­ler und Bea­ta Kos­no-Mül­ler, für die ver­trau­ens­vol­le und gute Zusam­men­ar­beit in den letz­ten Jah­ren bedan­ken und freu­en uns, dass die bei­den zu Ehren­vor­sit­zen­de des LEA RLP ernannt wurden.

Aller­dings möch­ten wir noch ein wei­te­res ehe­ma­li­ges Mit­glied nament­lich erwäh­nen: Unse­ren lie­ben Diet­mar Ull­rich, der nach vie­len Jah­ren des ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments in der Eltern­mit­wir­kung auf Kreis- und Lan­des­ebe­ne als Vor­stand des KEA SÜW nun auch die Vor­stand­schaft des LEA RLP ver­lässt. Durch sei­ne Mit­wir­kung und Beharr­lich­keit wur­de die Eltern­mit­wir­kung in RLP wesent­lich nach Vor­ne gebracht! Daher freu­en wir uns sehr, dass Diet­mar den Eltern­ver­tre­ten­den in RLP als Koor­di­na­tor für Schu­lun­gen erhal­ten bleibt! 

INTERAKTIVES PLANSPIEL ZUM KITA-BEIRAT ZEIGT ENTWICKLUNGSMÖGLICHKEITEN AUF

Mit Geduld und gutem Wil­len – gemein­sam für eine gute Kita

Am 06. Mai 2022 fand das inter­ak­ti­ve Plan­spiel „Kita-Bei­rat – War­um und wie? Aus­ge­stal­tung in der Pra­xis“ statt, das vom Insti­tut für Bil­dung, Erzie­hung und Betreu­ung in der Kind­heit (IBEB) mit Unter­stüt­zung der Kreis­eltern­aus­schüs­se Bad Dürk­heim (KEA DÜW), Ger­mers­heim (KEA GER) und Süd­li­che Wein­stra­ße (KEA SÜW) aus­ge­rich­tet wurde.

Sis­si West­rich (Minis­te­ri­um für Bil­dung), Prof. Dr. Armin Schnei­der (IBEB) und Andre­as Win­hel­ler (Lan­des­el­tern­aus­schuss) erläu­ter­ten ein­lei­tend die Not­wen­dig­keit der im Kita-Gesetz ver­an­ker­ten und somit recht­lich bin­den­den Vor­ga­be zur Eta­blie­rung einer flä­chen­de­cken­den Betei­li­gungs­kul­tur in den rhein­land-pfäl­zi­schen Kitas. So sei die Insti­tu­tio­na­li­sie­rung der Per­spek­ti­ve der Kin­der sowie die breit­ge­fä­cher­te Betrach­tung der Per­spek­ti­ven aller Ver­tre­ter­grup­pen der Verantwortungs­gemein­schaft in einem päd­ago­gi­schen Dis­kurs ein wich­ti­ges Mit­tel zur Schaf­fung glei­cher Qualitätsstandards.

In einem Pra­xis­bei­spiel ange­deu­te­te Ent­wick­lungs­po­ten­tia­le für die ver­schie­de­nen Ver­tre­ter­grup­pen haben sich in dem Plan­spiel noch­mals ver­deut­licht. So hat die Trä­ger­ver­tre­tung nicht nur die Gesamt­ver­ant­wor­tung für die Ein­rich­tung und die finan­zi­el­len Ent­schei­dun­gen, son­dern trägt auch Sor­ge dafür, dass in der Sit­zung alle Stim­men gehört wer­den. Idea­ler­wei­se unter­stützt das auf Vor­schlag der Eltern­ver­tre­tung gewähl­te stell­ver­tre­ten­de vor­sit­zen­de Mit­glied in einer Tan­dem­mo­de­ra­ti­on bei die­ser her­aus­for­dern­den Rol­le. Beson­ders deut­lich wur­den die Rele­vanz der Prä­senz­sit­zung für die Ein­bin­dung aller Ver­tre­ter­grup­pen sowie eine adäqua­te Vor­be­rei­tungs­pha­se inner­halb der Ver­tre­ter­grup­pen für eine recht­lich bin­den­de Beschlussfassung.

Der Kita-Bei­rat muss sich als neu­es Gre­mi­um eta­blie­ren, dies ist für alle Ver­tre­ter­grup­pen ein Lern­pro­zess. Sich in der jewei­li­gen Rol­le ein­zu­fin­den, und sich ins­be­son­de­re als Kita-Lei­tung oder Fach­kraft für die Kin­der­per­spek­ti­ve (FaKiB) von der all­täg­li­chen Funk­ti­on als päd­ago­gi­sche Fach­kraft abzu­gren­zen, erfor­dert Übung. Die Durch­füh­rung von mehr als einer Kita-Bei­rats­sit­zung im Jahr kann daher dazu bei­tra­gen, Selbst­ver­trau­en zu gewin­nen und eine regel­mä­ßi­ge, offe­ne und wohl­wol­len­de Dis­kus­si­ons­kul­tur zum Woh­le der Kin­der zu festigen.